CONCERT CRITICS
„… Diese Gruppe ist von zupackender Durchschlagskraft. Zwischen Song und Spoken Word, Ambient-Ballade und Abstract-Voodoo …“ (Christoph Fellmann, TAGES ANZEIGER)

„… Die neue Band von Schlagzeuger Fredy Studer lieferte ein starkes Konzert ab. PHALL FATALE - eigenwillige Besetzung und ein ganz eigener Sinn für Popästhetik. Kurz: Eine Band, die man sich merken sollte. Die fünfköpfige Truppe um den Ausnahmeschlagzeuger Fredy Studer trat am Dienstag in der „Bar 59“ auf. Neben Stures Schlagzeug stehen zwei Kontrabässe, Keyboard und Laptop auf der Bühne. Die Band besticht von Beginn weg. Die Stimmen der beiden Sängerinnen Joy Frempong und Joana Aderi ergänzen sich perfekt. Und unter dem dirigierenden Rhythmus von Stures Schlagzeug mischen die fünf Musiker gradlinige Songstrukturen mit abstrakten Improvisationen …“
(Ismail Osman, NEUE LUZERNER ZEITUNG)

„… Die beiden jungen Frontfrauen von PHALL FATALE, Joy Frempong und Joana Aderi haben zu Rappen begonnen. Jetzt sind wir in einem Song gelandet mit halb instrumentalem, halb vokalem Refrain. Fredy Studer und seine Equipe zeigen sich als Meister und Vermittler zwischen Improvisation und der Welt von Akkord und Sonanz. Joy Frempong und Joana Aderi singen oft zweistimmig. Sie bringen viel Rap und Funk in die Band. Joana spielt auf ihrem kleinen Samplinggerät markante Töne und Strukturen. Die Kontrabassisten John Edwards und Daniel Sailer ergänzen sich, einer gibt Boden, der andere spielt darauf, bemerkt, hintermalt, sie monologisieren und dialogisieren. Lärmiger Schlussapplaus mit viel Jubel und anerkennenden Pfiffen …“
(Damian Bugmann, BIELER TAGBLATT)

„… Das ist keine Musik mehr, das ist ein transzendentales Erlebnis! Nimm den besten Orgasmus den du je hattest, multiplizier ihn mit tausend, und du bist noch nicht mal nah dran. Jedes Wort, das über dieses Konzert geschrieben wird, ist eines zu viel. Dieses epochalpsychedelisch - elektroexperimentelle Hardcorepop - Spoken - Word - Ereignis spricht für sich selber …“
(Pablo Haller, KULTURTEIL.CH)

„… Spannend auch die schweizerisch - norwegisch - englische Formation PHALL FATALE. Hier groovten zwei Soul- und Hiphop-Sängerinnen, zwei Bässe und der Schweizer Schlagzeuger Fredy Studer um die Wette, kreierten eine gleichermassen verquere wie tanzbare Musik, bei der eine coole Spoken-Word-Ästhetik, ein interessanter Band-Sound mit viel rhythmischer Kraft einen Weg in die Zukunft aufzeigte. Keine Musik zum Stillsitzen! …“
(Stefan Pieper, NEUE MUSIKZEITUNG)

„… Wiederum näher an Moers fanden sich PHALL FATALE, die Band des Schweizer Schlagzeugers Fredy Studer. Mit Joy Frempong und Joana Aderi, jeweils Gesang und Elektronik, und den Bassisten John Edwards und Daniel Sailer eine weitere ungewöhnliche Combo. Afrikanisches Geschichten-Erzählen und Songs von Nina Simone gehen in einem eigenen Stil zwischen Hip Hop und Jazz auf. Die Bassisten beschränken sich nicht darauf zu schauen, ob der jeweils andere auf seinem Basshals gerade rauf oder runter geht, sondern finden neue, ganz eigene Aufgaben in der Band. Ein Soundgefüge entsteht, das man anhand der auf dem Papier stehenden Instrumentierung nicht erwarten konnte. Von allen Bands des Festivals sind es PHALL FATALE, die am überzeugendsten vermitteln, der Jazz, die Musik lebt und entwickelt sich frisch und zwanglos weiter …“
(Manfred Ganswindt, ENDOPLAST)

„… Mit PHALL FATALE hat Studer jetzt eine eigene Band, die mit kühnem Konzept und sorgfältiger Sound-Ästhetik überraschte. Da bekommt der Bob Dylan Song „Desolation Row“ ein Klanggewand aus schrillen Adrenalinstössen und wuchtigem Gewummer oder wird das Gedicht „A Death Song“ (Paul Laurence Dunbar) in eine gärende Klangmasse mit Heavy-Metal-Anleihen getaucht, in der Daniel Sailer am offenen Elektro-Kontrabass operiert. Da rappt Joy Frempong die Geschichte vom kleinen Jungen, der zum Stein wurde, oder brennt sich einem der geheimnisvoll-fragile „Fading Out“-Song von Joana Aderi als Ohrwurm ein. Da überzeugt Studer mit einem feinsinnig aufgebauten Schlagzeugsolo, das mit federnder Bass-Drum zu Höhepunkten treibt, ohne dass das übliche Feuerwerk abgebrannt wird. Die beiden Sängerinnen Joy Frempong und vor allem Joana Aderi beeinflussten mit guter Präsenz den Gesammtklang. Diese Band bringt frischen Geist und packende Klanggebilde auf die Bühne …“
(Pirmin Bossart, NEUE LUZERNER ZEITUNG)
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