CHARCOAL FROM FIRE
„… Eines der zehn besten Alben des Jahres, rasend gut. Das Album „Charcoal from Fire“ ist unheimlich, befremdend und erschreckend gut. Dieses Album holt die halbe Welt in deinen Kopfhörer - massiv, aggressiv, leise pluckernd und zwitschernd. Geradezu brutal fantastisch die Version von Dylans „Desolation Row“, zu Tränen rührend „The Angel“. Das Album ist von A bis Z eine Erfindung, ein Durchbruch …“ (Albert Kuhn, BASLER ZEITUNG)

„… Dies ist die verwirrendste CD des Jahres, und wir sind in diesen postmodernen Zeiten ja weiss Gott an jede Art von wilden Mixturen gewöhnt. Rock, Jazz, Songs, elektronische Soundscapes, Fetzen von Brutalo-Techno-Wummerbeats, versponnene, fast folkartige Lyrik, aus Noise-Gewittern plötzlich ätherisch poetische Erleuchtungen (post tenebras lux, sozusagen): ein Crashkurs durch quasi alles, und immer schrammt die Karosse funkenstiebend gegen vorübersausende Leitplanken. „Charcoal from Fire“ ist eine der aufregendsten, unvorhersehbarsten, vielseitigsten CD’s seit langem: poetisch und beunruhigend, elastisch und gewalttätig, brutal und sanft. Kein musikalischer Stil. Vielmehr ein Flug durch viele verschiedene Aggregatszustände von Musik, das gesprochene Wort und das Geräusch inbegriffen …“ (Peter Rüedi, DIE WELTWOCHE)

„… Die Gruppe hat nicht nur einen erfrischend ungewöhnlichen Spielansatz, sondern formt in jedem Stück eine eigene Story. Nina Simones „Four Women“ bietet Club-Music für eine moderne Titanic. Bob Dylans „Desolation Row“ wird zu einer dreckigen Hommage an Gil Scott-Heron. Am besten man hört selbst, und noch besser, man wählt dazu die edle Vinylausgabe. Der Sound ist hier noch direkter, die Stücke kribbeln noch intensiver, als sie es ohnehin schon tun …“ (Thorsten Meyer, JAZZ PODIUM)

„… Charcoal from Fire“ beginnt mit „A Death Song“, einem vertonten Gedicht des afroamerikanischen Poeten Paul Lawrence Dunbar, darauf folgt ein exzentrisches Cover von „Desolation Row“, das dem Song vom freakigen Treiben, man entschuldige mich, zum ersten Mal wirklich gerecht wird. Die Musik lässt sich nicht klassifizieren. PHALL FATALE beherrschen alles: Filigrane Bassläufe wie Krach-Eskalationen, zart mäandrierende Melodien - zweistimmig teilweise - wie Noise-Frickeleien. Ein wahrlich wuchtiges Werk …“ (Ivan Schnyder, KULTURMAGAZIN)

„… Unterdessen sind wir an allerlei Mixe gewöhnt; wahrscheinlich wurden alle Möglichkeiten stilistischer Kombinatorik schon einmal durchgespielt. Umso angenehmer die Irritationen, die die hybriden Songs auf „Charcoal from Fire“ hervorrufen, dem (von Roli Mosimann produzierten) PHALL FATALE-Debutalbum. Diese Mischungen klingen roh, rau, unausgegoren. das stilistische Morphing sorgt dabei für eine eigentüm- loche Spannung: Man weiss nicht recht, wo’s hingehen soll mit den Stücken, mit diesem Ensemble …“ (Ueli Bernays, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG)

„… Es gibt das Phänomen, sich nach einem guten Buch oder Film geläutert und beschwingt zugleich zu fühlen. Beglückt. Das passiert (mir) beim Hören der ersten Platte der Gruppe PHALL FATALE, die vom Schweizer Urgestein Fredy Studer, einem der vielseitigsten Schlagzeuger zwischen Jazz, Rock und Improvisation, 2008 in’s Leben gerufen wurde. Die 13 Tracks ihrer ersten Doppel-LP/CD „Charcoal from Fire“ sind Song-Juwelen der Extraklasse, aufgespannt zwischen den solistisch oder als Duo gesetzten sehr bluesigen Stimmen und einem ungemein groovigen Bass/Schlagzeug Fundament. Zahlreiche Zusatzinstru- menge und elektronische Sounds werden sparsam und effektvoll eingesetzt, um Harmonien und andere Zwischenbereiche hörbar zu machen. Nichts klingt hier Retro, sondern Blues revisited und als Frisch- zellenkur ins 21. Jahrhundert transformiert. Was die Platte so umwerfend macht, sind die Arrangements der Lieder und die zum Niederknien schönen Frauenstimmen …“ (Mark Sattler, JAZZZEITUNG)

„… „Charcoal from Fire“, das Debüt von PHALL FATALE, Studers neuer, mit Schlagzeug, zwei Kontrabässen und zwei Sängerinnen besetzten Band, ist ein ruhiges Album. Aber in manch einem bizarr-schönen Noise-Moment dann doch auch wieder sehr extrem. Es klingt, als würden die amerikanischen Musiken - von Folk über Punk bis Rock, von Blues über Soul bis Hip-Hop - in einem Club elektronisch verschaltet und von ein paar Spoken-Word-Poeten nochmals auf ihren Sinn abgeklopft. Ein unmöglich einzuordnendes, sehr inspirierendes Album …“ (Christoph Fellmann, DER BUND)

„… Dem klapprigen Namen zum Trotz haben wir es hier mit einem fesselnden Album zu tun, das nur so sprüht von explosiver Innovation und übermütiger Spiellust. PHALL FATALE sind ein Quintett bestehend aus zwei Double-Bässen (John Edwards und Daniel Sailer, der auch „Bierflasche“ spielt), dem immergrünen Drummer Fredy Studer und den Sängerinnen Joy Frempong und Joana Aderi, die beide auch Electronica und Tasten bedienen. Und so stürzt einen dieses aberwitzige Album von Stimmung zu Stimmung und lässt doch nie das Gefühl aufkommen, diese Klangwelt laufe Gefahr, aus den Fugen zu geraten …“ (Hans Peter Künzler, LOOP)
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